Brandschadensanierung

Die Macht des Feuers ist verstörend, das Schadensbild drastisch. Wir helfen, den Ort zu entschutten und die Spuren von Brand, Rauch, Oxidierung und Löschwasser wieder zu beseitigen. Zur Reinigung setzen wir diverse Verfahren wie Sandstrahlen, Trockeneisstrahlen oder Handwischen ein. Zur Instandsetzung und Renovierung stehen unsere kompetenten Handwerker bereit.

  • Folgeschadenabwehr
  • Notmaßnahmen
  • Löschwasser-Beseitigung
  • Schadstoffminimierung
  • Schutträumung
  • Entkernung
  • Reinigung in diversen Verfahren
  • Geruchsbeseitigung
  • Renovierung

Nach einem Brandschaden Ruhe bewahren und richtig reagieren

Wenn es trotz vorhandenen Brandschutz zu einem Brandschaden gekommen ist, ist es sehr wichtig, dass die passenden Erstmaßnahmen in der richtigen Reihenfolge durchgeführt werden. Nur so lassen sich unnötige und vermeidbare Folgeschäden mit kostspieligen Umwegen vermeiden. Ein Fachunternehmen verschafft sich innerhalb weniger Minuten einen Überblick und kann dann die passenden Maßnahmen zur Brandsanierung ergreifen. Dabei ist es egal, ob es sich um ein Feuer in einer Küche oder in einer Lagerhalle handelt.

Welche Schritte werden bei der Brandschadenbeseitigung durchgeführt?

Im ersten Schritt der Brandschadensanierung werden die Umweltbedingungen stabilisiert und die ersten Maßnahmen ergriffen, um zu verhindern, dass durch die Brandschäden Folgenschäden entstehen. In vielen Fällen wird mit einer fachgerechten Entschuttung begonnen. Hierbei werden Ruß und diverser Brandschutt entsorgt und das Gebäude saniert.

Nach einem Löschvorgang gibt es unterschiedliche Stellen, die feucht sind und daher fachgerecht getrocknet werden müssen. Zur Brandsanierung gehört auch, das Gebäude aufzuräumen. Was zunächst einfach klingt, ist nach einem Feuer eine durchaus anspruchsvolle Aufgabe. In Gewerbe- und Industriebetrieben müssen unterem auch die Maschinen, Produktionsanlagen und die Elektronik beachtet werden.

Was ist ein Schadenstopp?

Der sogenannte Schadenstopp verschafft dem Mitarbeiter des Fachbetriebs ein gewisses Zeitfenster, um einen Plan für die Brandschadensanierung und auch eine Kostenübersicht für den Kunden zu erstellen. Dieser Schritt kann gerade bei Maschinen- und Produktionsanlagen durchaus komplex sein. Hierbei muss er beachten, dass die Betriebsunterbrechung auch finanzielle Folgen haben kann. Daher ist es sehr wichtig, dass alle Schritte nach einem Brand genau durchdacht werden. Häufig ist der Projektleiter eine Art Kommunikationsschnittstelle zwischen der Versicherung und dem Geschädigten.

Was geschieht mit beschädigten Gegenständen?

Genauso wie bei einem Wasserschaden können auch bei einem Feuerschaden diverse Gegenstände beschädigt werden. Der Fachmann entscheidet zusammen mit dem Bewohner, welche Dinge noch zu retten sind und welche doch besser entsorgt werden sollten. Gegenstände, die durch den Ruß beschädigt wurden, werden entfernt, in einem speziellen Gebäude dekontaminiert, gereinigt, fachmännisch saniert und anschließend wieder zum Kunden gebracht.

In der Zwischenzeit sollten alle Maßnahmen ergriffen werden, um den Brandgeruch zu beseitigen. Parallel können die Fachleute damit beginnen, das Haus wieder in den ursprünglichen Zustand zu versetzen. Dazu gehört unter anderem auch, alle Schäden zu beheben und einen Maler zu beauftragen. Denn zumeist nehmen die Tapeten den starken Rauchgeruch auf und müssen daher ausgetauscht werden.

Sanieren ist in der Regel sinnvoller als investieren

Auch wenn die Brandschadenbeseitigung teilweise durchaus aufwendig ausfällt, macht sie in der Regel mehr Sinn, als bestimmte Bereiche neu zu bauen oder neu zu kaufen. Allerdings sollte hierfür ein Unternehmen beauftragt werden, das über eine langjährige Erfahrung verfügt.

Folgende Arbeiten sollten im Rahmen der Schadensbeseitigung erfolgen:

  • fachmännische Gefährdungsbeurteilung bei Strom, Gas und Wasser
  • alle einsturzgefährdeten Bereiche fachgerecht absichern
  • Reinigung, Rußentfernung und Geruchsbehandlung
  • Löschwasserrückstände entfernen
  • Wiederherstellung von Gebäude und Inventar
  • Betroffene Bereiche abschotten
  • Ausbau und Entsorgung defekter Bauteile und Gegenstände
  • Abschottung
  • erste Hilfe
  • Löschwasserentsorgung
  • Unterdruckhaltung
  • Entschuttung
  • Luftreinigung
  • Korrosionsschutz
  • Sanierung von Schäden, die durch Asbest oder alte Mineralwolle entstanden sind

Für jeden Schaden die passende Methode

Ein gutes Sanierungs-Unternehmen kann auf alle Brandschäden passend reagieren und hat unterschiedliche Methoden für die Schadensbeseitigung im Angebot. Zudem sollte es über einen weitreichenden Wissens- und Erfahrungsschatz beim Thema Geruchsbeseitigung verfügen. Denn jeder Fall ist anders und stellt auch Fachmänner immer wieder vor unterschiedliche Herausforderungen. Wichtig ist, dass alle Oberflächen von Beschädigungen und Brandspuren befreit werden.

Denn während eines Brands bilden sich häufig gesundheitsschädliche chemische Reaktionen. Um diese zu entfernen, werden unterschiedliche Verfahren eingesetzt, wie zum Beispiel die Hochdruck-Saughaube oder der Ozonreiniger. Erstere kann trockenen Ruß entfernen und Letztere neutralisiert nachhaltig alle Gerüche. Während der verschiedenen Maßnahmen müssen alle Auflagen in den Punkten Umweltschutz, Abfallvermeidung und Abfallentsorgung eingehalten werden. Hierbei kann sich das Fachunternehmen an der VdS-Richtlinie 2357 orientieren.

Wichtig ist auch, dass die Bewohner zum Schluss noch zum Thema Brandschutz aufgeklärt werden.