Hausratsanierung

Wenn Inventar und Hausrat unter einem Brand, Wasserschaden oder Schimmelpilzbefall gelitten haben, lässt sich manches wieder aufarbeiten. Wenn man schnell handelt! Möbel, Textilien, Kleidung, Leder, Papiere, Bücher können wir öfter retten, als Sie denken. Bei einem Wasserschaden oder auch einem Brandschaden werden zumeist nicht nur die Fassaden, sondern auch der sogenannte Hausrat beschädigt. Daher ist ein schnelles Handeln erforderlich, um den Schaden so gering wie möglich zu halten. Fachleute bieten zu diesen Zwecken diverse hocheffektive Maßnahmen an. Wenn ein Wasserschaden entdeckt wird, muss im Rahmen der Sanierung auch eine fachgerechte Trocknung erfolgen, um zu verhindern, dass Schimmel entsteht, beziehungsweise der Schimmelpilz sich weiter verbreitet.

Zunächst erfolgt eine kompetente Schadenaufnahme

Bevor die Brandschadensanierung beziehungsweise Wasserschadensanierung beginnen kann, sollte eine gründliche Schadenaufnahme erfolgen. Hierbei geht der Fachmann alle Betroffenen Stellen mit dem Bewohner ab und notiert sie. Anschließend ist jede Sekunde sehr wichtig. Denn eventuell können bestimmte Gegenstände noch gerettet und saniert werden. Beim Sichten der Geräte trifft der Fachmann zusammen mit dem Kunden eine Einschätzung, ob sie wiederhergestellt werden können oder ersetzt werden müssen.

Wie erfolgt die Wasserschadensanierung beim Hausrat?

Wenn bei der Wasserschadensanierung beziehungsweise Brandschadensanierung Hausrat gefunden wird, der saniert werden kann, werden folgende Schritte durchlaufen:

  • sichten
  • registrieren
  • fachgerecht Verpacken
  • auslagern
  • reinigen
  • einlagern
  • zurück zum Kunden liefern
  • einräumen

Viele Fach-Unternehmen haben ihre Lager in getrennte Bereiche unterteilt. Dadurch wird verhindert, dass kontaminierte Gegenstände mit den bereits gereinigten Gegenständen in Kontakt geraten. Der Hausrat wird in speziellen Waschplätzen fachmännisch gesäubert. Dies kann sowohl per Hand oder mit geeigneten Anlagen, wie zum Beispiel mit Ultraschall-Reinigungsgeräten oder Spülmaschinen.

Alle Kleidungsstücke werden an in einer Wäscherei gewaschen, sortiert und nach einer fachgerechten Trocknung wieder an den Kunden geliefert. Teppiche, Bilder, diverse Elektrogeräte und Antiquitäten können an spezialisierte Betriebe weitergegeben werden, die sich mit der Reinigung und auch der Restaurierung der Gegenstände auskennen.

Hausratsanierung nach Brandschaden

Wenn ein Feuer gelöscht wird, kommt zumeist spezieller Feuerlöschstaub zum Einsatz. Dieser ist zwar nicht gesundheitsschädlich, kann aber dafür korrosionsfördernd sein. Das ist bei Gegenständen aus Metall durchaus ein Problem. Auch hier sollte der Fachmann vor der eigentlichen Sanierung mit den Bewohnern einen Rundgang machen und alle betroffenen Gegenstände begutachten und notieren. Gemeinsam wird dann entschieden, welche Dinge nicht mehr saniert werden können und daher ersetzt werden müssen.

Wichtig ist, dass der Fachbetrieb sehr gewissenhaft arbeit und den Kunden bei allen offenen Fragen ausführlich berät. Denn dieser ist sicherlich auch noch nicht so häufig in einer solchen Situation gewesen. Wenn ein Unternehmen gebrannt hat, ist jeder Tag wichtig, um das Geschäft nicht so lange schließen zu müssen. Das gilt übrigens auch für die Schimmelbeseitigung.

Worauf kommt es bei der Sanierung eines Wasserschadens noch an?

Zunächst einmal sollten die Angestellten des Fachbetriebes den Kunden auf Augenhöhe begegnen und nicht mit Fachbegriffen um sich werfen, die diese nicht verstehen. Wenn bei der Sichtung ein Schimmelpilz gefunden wurde, gilt es sehr schnell zu handeln. Nachdem der Hausrat entfernt und zur Reinigung weitergegeben wurde, muss möglichst schnell eine fachgerechte Trocknung erfolgen. Betroffene Möbelstücke werden in einer speziellen Waschstraße gereinigt und können dann eingelagert beziehungsweise zwischengelagert werden, wenn die Wohnung/das Haus noch nicht wieder komplett trocken ist.

Häufig kommen hierfür spezielle Seecontainer zum Einsatz, in denen der Hausrat vor diversen äußeren Einflüssen optimal geschützt ist. Viele Fachbetriebe haben eine Halle mit einem großen Tor, durch das auch Lkws passen. Dadurch kann der angelieferte Hausrat auch bei schlechter Witterung unter perfekten Bedingungen ein- und ausgeladen werden. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Gegenstände jedes Kunden in einem speziellen Hallensegment gelagert werden. Dadurch wird der Hausrat genau dem passenden Eigentümer zugeordnet.

Die Halle wird in vielen Fällen einige Meter entfernt von den anderen Gebäuden gebaut. Dadurch wird verhindert, dass die Mitarbeiter des Unternehmens durch die Schadimmissionen auf irgendeine Art und Weise gefährdet werden. Da diese Arbeiten häufig mit diversen gesundheitlichen Risiken verbunden sind, sollten sie nur von einem Spezialisten durchgeführt werden. Um die Schimmelbildung beziehungsweise die Schimmelbeseitigung nach einem Rohrbruch oder allgemein nach einem Wasserschaden bestmöglich in den Griff zu bekommen, kommen höchst wirksame und umweltfreundliche Mittel zum Einsatz.

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