Leckortung

Irgendwo tritt Wasser aus und flutet die Umgebung. Vielleicht greift es bereits die Bausubstanz an, vielleicht haben sich Schimmel oder Schwamm schon ausgebreitet. Auf Verdacht hin größere Flächen aufzureißen, muss nicht sein. Wir orten die Leckage zerstörungsfrei für einen gezielten Reparatur-Eingriff und checken mittels Feuchtigkeitsanalysen, welche Sanierungsmaßnahmen in welchem Bereich sonst noch nötig sind.

  • Zerstörungsfreie Hightech-Ortung
  • Reparatur
  • Sanierung von Rohrleitungen
  • Technische Bauteiltrocknung
  • Feuchtigkeitsmessung
  • Vorbeugung zur Schimmelvermeidung
  • Renovierung

Ein Wasserschaden ist immer ein Schock für die Bewohner. Daher ist es wichtig, dass bei der Leckageortung zerstörungsarme Methoden zum Einsatz kommen. Diese sind deutlich günstiger als die Standardverfahren und können mit geringerem Aufwand durchgeführt werden.

Modernste Messtechnik erleichtert die Arbeit

Wenn die Bewohner einer Wohnung oder eines Hauses feuchte Wände und eventuell sogar Schimmel bemerken, sollten sie schnell handeln. Denn eventuell ist hierfür ein Wasserrohrbruch verantwortlich. Um einen solchen aufzuspüren, setzen Fachfirmen modernste Messtechnik ein. Wenn es sich um einen Schaden im Badezimmer handelt, lassen sich alle Fliesen mit einem Spezialverfahren entfernen, ohne diese dabei zu zerstören.

Anschließend kann ein Sanitärfachmann mit der Wasserschadensanierung beginnen. Eventuell ist es erforderlich, einen Bautrockner beziehungsweise einen Entfeuchter aufzustellen, um der Wand die überschüssige Feuchtigkeit zu entziehen. Die abgenommenen Fliesen werden fachgerecht gereinigt und anschließend wieder eingesetzt.

Leckageortung zum Festpreis

Einige Fachfirmen bieten die Arbeiten nach einem Wasserrohrbruch zum Festpreis an. Darin enthalten sind die An- und Abfahrt, die Messung und alle anderen Maßnahmen vor Ort, der Einsatz spezieller Bautrockner und die Schimmelbeseitigung. Am Ende der Arbeiten wird ein ausführliches Messprotokoll inklusive Bilddokumentation erstellt. Dadurch, dass modernste Mess- und Analyseverfahren zum Einsatz kommen, lassen sich Zeit und Kosten sparen. Somit muss der Kunde auch weniger Geld für die Wasserschadensanierung und eine eventuelle Schimmelbeseitigung bezahlen.

Zudem werden die Fliesen im Badezimmer sehr schonend aufgenommen, um den Rohrbruch zu finden. Wenn sich bereits Schimmel durch feuchte Wände gebildet hat, kann es Sinn machen, einen sogenannten Entfeuchter aufzustellen. Denn die Wand muss erst komplett trocken sein, um die Fliesen wieder anzubringen. Auch wenn die Bewohner theoretisch auch selber den Schimmel entfernen können, sollten sie damit eine Fachfirma beauftragen. Diese haben zumeist langjährige Erfahrung und wissen zudem auch, welche Wasserschaden Kosten für die Sanierung entstehen. Zudem können sie unterschiedliche Methoden anwenden und damit sehr effektiv den Schimmel entfernen.

Welche Fähigkeiten sollten die Mitarbeiter eines Fachbetriebes haben?

Da ein Wasserschaden in den meisten Fällen ein Schock für die Bewohner des Hauses ist, sollte der Fachmann zunächst einmal über ein gewisses Einfühlungsvermögen verfügen. Zudem ist es natürlich wichtig, dass er gut geschult ist und gewissenhaft arbeiten. Denn dadurch lassen sich die Wasserschaden Kosten minimieren. Vor dem Eigentum der Kunden muss er stets Respekt haben und es vorsichtig behandeln.

Wie kann ein Wasserschaden erkannt werden?

1. Mit Elektroakustik den Schaden hören

Insbesondere bei der Ortung an speziellen Druckleitungen kommt ein sogenanntes Aquaphon zum Einsatz. Die Mitarbeiter von Fachunternehmen haben langjährige Erfahrung und ein sehr gut geschultes Gehör und sind zudem auch sehr gut für die elektroakustische Ortung von eventuellen Lecks ausgebildet. Das Aquaphon zeichnet hierbei die Schwingungen an einer Leitung sehr exakt auf, die durch das ausströmende Wasser entstehen. Anschließend wandelt es diese dann so um, dass das menschliche Ohr sie hören kann.

2. Ortung mit Gas

Bei dieser Methode wird ein spezielles Gasgemisch aus 95 Prozent Stickstoff und 5 Prozent Wasserstoff verwendet, um die defekte Stelle zu finden. Das sogenannte Formier- oder Tracergas wird in das Rohrsystem eingebracht, bevor Letzteres dann mit Überdruck verschlossen wird. Wenn ein Leck vorhanden ist, kann dies nun relativ leicht erkannt werden. Denn dann tritt das Gasgemisch genau an dieser Stelle aus.

Diese Methode eignet sich vor allem für Rohre, die unter einer dichten Baumasse installiert wurden, wie zum Beispiel Estrich oder Beton. Denn das Gas kann diese Materialien durchdringen und wird so von einem speziellen Messgerät registriert.

3. Rohrkameras zur Ortung von defekten Stellen

Auch sehr häufig kommen zur Rohrbruchortung spezielle, kleine Kameras zum Einsatz. Sie werden in die Leitungen eingeführt und ermöglichen dem Verwender einen Blick ins Innere. Wird ein Leck unter einer Badewanne vermutet, kommen sehr flexible Kameras zum Einsatz, um auch wirklich jeden Winkel einfangen zu können.

4. Thermografie: Rohrbruch mithilfe von Infrarot finden

Bei der sogenannten Thermografie wird die Leckortung mithilfe von Infrarot durchgeführt. Sehr sensible Kameras können sehr empfindliche Temperaturunterschiede von 0,03 °C registrieren und aufzeichnen. Wenn nun Wasser austritt, wird es auf den Infrarotbildern entweder als „hot spot“ oder „cold spot“ neben der eigentlichen Leitung anzeigt. Dieses Verfahren kann nicht nur für die Leckortung, sondern zusätzlich auch für die Ortung von Vor- und Rücklaufleitungen bei Fußbodenheizungen eingesetzt werden. Das kann zum Beispiel bei einer technischen Dämmschicht-Austrocknung von Vorteil sein.